Schön „viral“? – Schneller „infiziert“ als man denkt

18.07.2012 Digitales Marketing Keine Kommentare

Virales Marketing - Schöne Medien

Mal wieder ein neues Handy, Buch, Make-Up, Kleidungsstück oder Pflegeprodukt? Sie kennen das doch, der Markt ist überwuchert und Werbung hält nicht immer was sie verspricht.

Was nun?

Erst mal die beste Freundin oder den besten Freund fragen. Diesen Menschen können wir vertrauen. Wenn sie etwas selbst ausprobiert haben und für gut empfinden, wird es uns wohl auch gefallen.

Ein Problem ergibt sich allerdings:
Freunde kennen auch nicht alles!

Das moderne Marketing hat das Problem erkannt und, wie sollte es anders sein, auch für sich genutzt. „Virales Marketing“ gibt uns das Vertrauen, dass wir in klassischer Werbung oft nicht finden.

Virtuell + Real = Viral

Das Vertrauen, das wir aus reellen Personen schöpfen, gepaart mit der heutigen rasanten virtuellen Informationsverbreitung, bildet den Basiserreger des viralen Marketings, das sich sprichwörtlich „virusartig“ verbreitet.

Erreger, Verbreitung und Bakterienherde?

In den USA ist ein bekannter „Bakterienherd“ bereits seit einiger Zeit etabliert. Nun schwappen die „Erreger“ mehr und mehr nach Deutschland. Die Sprache ist von YouTube. Privatpersonen können auf ihren eigenen „Kanälen“ Videos einstellen. Besonders beliebt sind die sogenannten „Lifestyle-Kanäle“. Mode- und Beauty-Tipps, sowie Produktreviews ziehen die Zuschauer schnell in ihren Bann.

Wie funktioniert die Infektion?

Die YouTuber werden von einer breiten Masse „abonniert“ und erhalten so Nachricht über die neuesten Video-Uploads. Meistens werden die neuen Videos täglich hochgeladen und auch zeitnah von den Abonnenten angeschaut. Der regelmäßige „Kontakt“, sowie kleine „private Anekdoten“, vermittelt das Gefühl einer Freundschaft. Wir fangen also an den eigentlich fremden Menschen zu vertrauen.

Große Konzerne nutzen die Chance und schicken den YouTubern ihre neuen Produkte zum Testen nach Hause. Das Produkt wird auf dem Kanal vorgestellt und bewertet. Dafür darf der YouTuber das Produkt behalten. Wird nun eine besonders gute Bewertung ausgesprochen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass einige der Zuschauer dieses Produkt kaufen, um einiges erhöht. Da ein YouTuber oft mehrere Zehntausend Abonnenten für sich begeistert, ist der Viruseffekt vorprogrammiert und das „Infektionsrisiko“ sehr hoch.

Sind Sie auch schon infiziert?

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